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2015

Silvesterlauf 2015 in Stammbach wird zum Volksfest

320 gut gelaunte Teilnehmer machten ihn auch heuer wieder zum größten Lauf in der Region. Stammbach und sein Silvesterlauf sind seit nunmehr knapp drei Jahrzehnte nicht mehr aus der oberfränkischen Laufszene wegzudenken. Locker und entspannt genießen zahlreiche Sportler den Jahreswechsel im Lauf- oder Walkingschritt. Hierbei steht der Gedanke im Mittelpunkt, gemeinsam und entspannt ins Ziel anzukommen.

Bereits zum 29. Mal organisierten die Lauffreunde des Turnvereins ihren mittlerweile Lauf zum Jahresende. Auch in diesem Jahr machte sich kurz vor dem Start eine tolle Stimmung bei den Läufern breit. Jubelnd und klatschend wurden sie von ihren Familienangehörigen und vielen Zaungästen angefeuert.

Abteilungsleiter Gerhard Quick, der Schirmherr - der Landtagsabgeordneter Klaus Adelt und Pfarrer Hans Jürgen Müller schickten die Läufer nach dem Startschuß aus einer Böllerkanone auf die sieben und 14 Kilometer langen Strecken. Beide Kurse führten zunächst auf der Kreis-straße in Richtung Gundlitz, über den Mittelbühl und auf dem Main-Saale-Radweg in Richtung Ziegenburg.

Bei der Abzweigung am Main-Saale Radweg teilten sich die Routen, während der sieben Kilometer lange Kurs nach Überquerung des Perlenbaches bei Winklas zum Rückweg in Richtung Gundlitz führte, geleitete die lange Strecke die Läufer nach Ziegenburg und Marktschorgast.

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Mehr als die Hälfte der Läufer und viele Nordic Walker entschieden sich für die lange Strecke. Entlang des Perlenbach in Richtung Ziegenburg konnten sich die Athleten an der ersten Verpflegungsstation am Forsthaus erfrischen. Ab hier mußten sie noch den langen Anstieg zum Singerweiher bewältigen. Von da an führte der Weg nur noch abwärts.

In Winklas am Perlenbach, an einer weiteren Verpflegungsstation, konnte man sich von den Anstrengungen der Bergetappe erholen, und heiße und auch kalte Getränke zu sich nehmen. Gemeinsam ging es mit den ,,Siebenern" über den Mittelbühl und die Kreisstraße zum Ziel am Sportzentrum. Viel Anerkennung heimsten die Veranstalter am Ziel ein.

Die reibungslose Organisation und die herrliche Streckenführung waren Garanten fürden Erfolg dieser beliebten Veranstaltung. Viele der Teilnehmer, darunter auch neue Gesichter und Teilnehmer aus Österreich und der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn waren begeistert von einer bestens präparierten Strecke auf gut ausgebauten Forstwegen um den Stammbacher Hausberg den Weißenstein.

Besonders freutensich die Organisatoren, über die Teilnahme der in Stammbach wohnendenjugendlichen Asylbewerbern. Die ihnen bisher unbekannten Silvesterkrapfenverspeisten sie mit Begeisterung. ,,Laufchef" Gerhard Quick, Landtagsabgeordneter Klaus Adelt und stellvertretender Bürgermeister Markus Käs ehrten die Sieger.

Den Wanderpokal für die teilnehmerstärkste Mannschaft, gab es für den TV Münchberg, die mit 32 Aktiven an den Start gegangen waren. Auf
den weiteren Rängen folgten die LG Hallerstein/TV Helmbrechts (24) knapp vor dem SC-TV Gefrees mit 23 Teilnehmern. Auf den nächsten Rängen folgten die Ifl Hof jeweils mit 19 Aktiven vor der ILG Konradsreuth mit 18 Aktiven.

Auch die IfL Helmbrechts mit 16 Teilnehmern wurdeausgezeichnet. Auch die LG Ludwigschorgast und die SGB Stadtsteinach waren mit starken Teams vertreten. Die ältesten Teilnehmer waren Elfriede Albig  von der IfL Hof und der 83-jährige Werner Heinrich vom TV Helmbrechts.

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Die jüngsten Teilnehmer waren die 5 Jahre alte Jule Wülfert aus Stammbach und Constantin Ortner 6 Jahre aus Affaltersbach/Österreich. Mit einem weiteren Wanderpokal ausgezeichnet wurden die Nordic Walker aus Konradsreuth als stärkstes Nordic Walking Team. Nach dem Lauferlebnis spendierten die Stammbacher Lauffreunde 500 Krapfen und 500 Tassen Kaffee.

Ausserdem wurden 7 Kilo Bananen und 15 Kilo Orangen von den Ausdauersportlern im Ziel zur Stärkung verspeist. Auf Grund des sich verschlechternden Wetters fuhr ein Teil der Läufer nach dem Zieleinlauf direkt nach Hause ohne ihre Gutscheine einzulösen. Die so übrig gebliebenen Krapfen gingen als Spende an das Kinderheim Münchberg wo sie mit Begeisterung entgegen genommen wurden.